Diese Version ändert kein Wort am Text — sie ändert, wie er erscheint. Eine Reihe von Verbesserungen an Typographie, Suche und Oberfläche, dazu ein Schritt, der überfällig war: Die Website ruft keine Ressourcen von Dritten mehr ab.
Hervorhebungen erscheinen jetzt gesperrt
Der GW-Druck hebt hervor, indem er sperrt: Begriff statt Begriff. Der Leser hatte Hegels Hervorhebungen bisher kursiv wiedergegeben — eine digitale Konvention, aber eine doppelt schlechte: Der Kursivschnitt wirkt kleiner und heller als die Grundschrift, die hervorgehobenen Wörter fielen also optisch ab, statt hervorzutreten; und die Kursive ist schlicht nicht die Auszeichnung des Drucks. Beides ist behoben: Gesperrte Wörter stehen jetzt aufrecht in der Grundschrift, mit Buchstabenzwischenraum, wie im Original — und von der automatischen Silbentrennung ausgenommen. Das Zeilenbild ist ruhiger, die Hervorhebung wieder eine.
Neue Brotschrift
Der Fließtext stand bisher in EB Garamond — schön, aber mit kleiner x-Höhe und feinen Strichen, was am Bildschirm und in hellen Umgebungen zu blass und zu klein wirkte. Er steht jetzt in Source Serif 4: größere x-Höhe, kräftigere Striche, für Bildschirmlektüre entworfen und in der Anmutung derselben ruhigen, wissenschaftlichen Linie verpflichtet. Die Titel stehen weiterhin in Cormorant Garamond, so dass der Charakter der Seite erhalten bleibt.
Schrift und Farben
- Die Leseschrift ist zusätzlich um rund zehn Prozent gewachsen; die gesamte Oberfläche skaliert mit.
- Beide Farbschemata behalten ihren Grundton, wurden aber im Kontrast nachgestimmt: hellere Tinte im Dunklen, etwas dunklerer Text und kräftigere Akzente im Hellen.
- Die Bände der Startseite stehen jetzt als kompaktes Kachelraster statt als Zeilenstapel.
- Redaktionelle Kursiven (Werktitel u. ä.) sind optisch an die Grundschrift angeglichen — der Kursivschnitt wirkte zu klein. Auch die Treffer der Suche zeigen Sperrsatz jetzt gesperrt.
Suche: Werke frei wählbar, Syntax erklärt
Die Recherche konnte bisher nur die ganze Edition oder ein einzelnes Werk
durchsuchen. Jetzt lässt sich jede Teilmenge wählen — etwa
beide Bände der Logik gemeinsam, unter Ausschluss weiterer
Bände, die künftig hinzukommen. Die Syntax-Hilfe ist von einer
Zeile Kleingedrucktem zu einer dreispaltigen Übersicht geworden:
Verknüpfen (AND, OR, NOT,
Klammern), Wortformen (Phrase, Präfix-Stern, automatische
Orthographie-Angleichung) und Nähe (NEAR/n), jede Form
mit einem konkreten Beispiel.
Menüs in der Gestalt der Seite
Aufklappbare Auswahlfelder zeichnete bisher das Betriebssystem — ein Fremdkörper in der Seite. Jetzt erscheinen alle Klappmenüs (Suchfilter, Feedback-Formular, Werkauswahl) im Stil der Edition, mit Goldakzent für den gewählten Eintrag. Technisch bleibt das native Feld als unsichtbarer Zustandsträger erhalten; Formulare und Pflichtfelder arbeiten unverändert.
Keine Abrufe bei Dritten mehr
Die Schriften der Edition wurden bisher von Google Fonts geladen — mit jedem Seitenaufruf ging damit eine IP-Adresse an Google. Sie liegen jetzt als WOFF2-Dateien auf dem eigenen Server; die Website kommt ohne Verbindungen zu Dritten aus. Nebeneffekt: ein Netzwerk-Umweg weniger beim ersten Laden.
Weiteres
- Der Zitat-Schalter des Lesers sagt jetzt, was er tut: eingeschaltet wird mit Quellenangabe und Hervorhebungen kopiert, ausgeschaltet als blanker Text.
- Geteilte Links zeigen jetzt eine Vorschaukarte im Stil der Edition (OG-Bild).
- Die Farbe der Browserleiste folgt dem gewählten Farbschema, statt im hellen Thema dunkel zu bleiben.
- Dieser Blog hat einen RSS-Feed: feed.xml.
- Zur Leistungsmessung wird Vercel Speed Insights eingesetzt — cookielos, ohne dauerhafte Kennungen; die Datenschutzhinweise sind entsprechend ergänzt.
- Die Projektbeschreibung der Startseite ist präziser gefasst: Digitale Hegel-Texte gibt es — was fehlte, ist eine freie Ausgabe nach dem GW-Text mit Originalschreibung, Sperrsatz und zeilengenauer Zitierbarkeit.
Am Textbestand ändert diese Version nichts; die Edition gibt weiterhin ausschließlich Hegels gemeinfreien Text wieder.
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