Sperrsatz als Sperrsatz: Feinschliff an Schrift, Suche und Oberfläche

Diese Version ändert kein Wort am Text — sie ändert, wie er erscheint. Eine Reihe von Verbesserungen an Typographie, Suche und Oberfläche, dazu ein Schritt, der überfällig war: Die Website ruft keine Ressourcen von Dritten mehr ab.

Hervorhebungen erscheinen jetzt gesperrt

Der GW-Druck hebt hervor, indem er sperrt: Begriff statt Begriff. Der Leser hatte Hegels Hervorhebungen bisher kursiv wiedergegeben — eine digitale Konvention, aber eine doppelt schlechte: Der Kursivschnitt wirkt kleiner und heller als die Grundschrift, die hervorgehobenen Wörter fielen also optisch ab, statt hervorzutreten; und die Kursive ist schlicht nicht die Auszeichnung des Drucks. Beides ist behoben: Gesperrte Wörter stehen jetzt aufrecht in der Grundschrift, mit Buchstabenzwischenraum, wie im Original — und von der automatischen Silbentrennung ausgenommen. Das Zeilenbild ist ruhiger, die Hervorhebung wieder eine.

Neue Brotschrift

Der Fließtext stand bisher in EB Garamond — schön, aber mit kleiner x-Höhe und feinen Strichen, was am Bildschirm und in hellen Umgebungen zu blass und zu klein wirkte. Er steht jetzt in Source Serif 4: größere x-Höhe, kräftigere Striche, für Bildschirmlektüre entworfen und in der Anmutung derselben ruhigen, wissenschaftlichen Linie verpflichtet. Die Titel stehen weiterhin in Cormorant Garamond, so dass der Charakter der Seite erhalten bleibt.

Schrift und Farben

Suche: Werke frei wählbar, Syntax erklärt

Die Recherche konnte bisher nur die ganze Edition oder ein einzelnes Werk durchsuchen. Jetzt lässt sich jede Teilmenge wählen — etwa beide Bände der Logik gemeinsam, unter Ausschluss weiterer Bände, die künftig hinzukommen. Die Syntax-Hilfe ist von einer Zeile Kleingedrucktem zu einer dreispaltigen Übersicht geworden: Verknüpfen (AND, OR, NOT, Klammern), Wortformen (Phrase, Präfix-Stern, automatische Orthographie-Angleichung) und Nähe (NEAR/n), jede Form mit einem konkreten Beispiel.

Menüs in der Gestalt der Seite

Aufklappbare Auswahlfelder zeichnete bisher das Betriebssystem — ein Fremdkörper in der Seite. Jetzt erscheinen alle Klappmenüs (Suchfilter, Feedback-Formular, Werkauswahl) im Stil der Edition, mit Goldakzent für den gewählten Eintrag. Technisch bleibt das native Feld als unsichtbarer Zustandsträger erhalten; Formulare und Pflichtfelder arbeiten unverändert.

Keine Abrufe bei Dritten mehr

Die Schriften der Edition wurden bisher von Google Fonts geladen — mit jedem Seitenaufruf ging damit eine IP-Adresse an Google. Sie liegen jetzt als WOFF2-Dateien auf dem eigenen Server; die Website kommt ohne Verbindungen zu Dritten aus. Nebeneffekt: ein Netzwerk-Umweg weniger beim ersten Laden.

Weiteres

Am Textbestand ändert diese Version nichts; die Edition gibt weiterhin ausschließlich Hegels gemeinfreien Text wieder.


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